Einbruchschutz

Einbruchschutz wichtiger denn je

Die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle steigt in Deutschland kontinuierlich an und erreichte im Jahr 2015 den neuen Rekordwert von 167.000 – die höchste Rate seit Jahren. Die Aufklärungsrate ist dagegen verschwindend gering: Nur ein Bruchteil aller Delikte wird überhaupt aufgeklärt. Die meisten Tageswohnungseinbrüche ereignen sich in Großstädten, doch auch in Kleinstädten wie Limburg sowie in ländlicher Umgebung haben die Einbrüche zugenommen. Der Jahreszeitenschwerpunkt der Taten liegt aufgrund der frühen Dämmerung in den Herbst- und Wintermonaten. Durchschnittlich wird tagsüber oder in den frühen Abendstunden eingebrochen, gerne auch am Wochenende oder zur Ferienzeit, wenn die Bewohner unterwegs sind. Nachts sind Einbrüche seltener, weil die Täter einer Begegnung aus dem Weg gehen. Der Schaden durch Einbrüche ist immens – sowohl der materielle Schaden, als auch die psychischen Folgen für den Einzelnen. Die Polizei kann unmöglich überall sein – deswegen ist es wichtig, sich selbst zu schützen und über eine vernünftige Haussicherung nachzudenken. Neben mechanischen und elektronischen Einbruchschutzmaßnahmen sollte auch das eigene Verhalten auf dem Prüfstand stehen.

Die Schwachstellen einer Immobilie

Jede Immobilie hat ihre eigenen Schwachstellen. Die „Problemzone“ in Einfamilienhäusern sind Fenster und Balkontüren. Ein konventionelles geschlossenes und ungesichertes Fenster hebelt ein Einbrecher mit einem kleinen Schraubenzieher in wenigen Sekunden auf, ein gekipptes geht noch schneller. Die meisten Einbrecher nutzen die Gunst der Stunde und die gute Gelegenheit: Schnell rein ins Haus, Wertgegenstände, Geld und Schmuck schnappen und schnell wieder raus. In den selteneren Fällen ist ein Profi am Werk, der das Objekt lange ausspioniert. Im Mehrfamilienhaus ist die Schwachstelle eher die Wohnungseingangstür.

Grundsätzlich gilt: Alle Gebäudeöffnungen in Form von Fenstern oder Türen, die der Einbrecher ohne Hilfsmittel erreichen kann, sollten gesichert werden. Das gilt auch für obere Stockwerke, wenn sich am Haus „Klettermöglichkeiten“ wie Balkone befinden.

So kann man Einbrüchen vorbeugen

Besonders wichtig ist es, das Haus in Abwesenheit belebt wirken zu lassen. Dies lässt sich mit einer Licht- und Rollladensteuerung umsetzen. Zusätzlich empfiehlt sich, an der Außenwand des Hauses Bewegungsmelder und Lampen anzubringen, die angehen, sobald jemand das Grundstück betritt.

Ein geschlossenes Garten- oder Hoftor stellt die erste Barriere auf dem Weg zum Haus dar. Sträucher und Bäume bieten einem Sichtschutz, doch sie bieten auch dem Einbrecher einen gewissen Schutz und können als Kletterhilfe fungieren. Das gilt auch für Leitern, Mülltonnen und Gartengeräte, die dem Einbrecher den Einbruch vereinfachen. Der allerbeste Schutz vor Dieben ist jedoch eine aufmerksame Nachbarschaft, denn hier haben Einbrecher und Betrüger keine Chance. Ist man selbst im Urlaub, sollte der Nachbar das Leeren des Briefkastens übernehmen und nach dem Rechten sehen. Bemerkt man auf dem Nachbargrundstück etwas Verdächtiges wie fremde Personen oder Fahrzeuge, sollte man sich nicht scheuen, die Polizei zu alarmieren.

Mechanische Sicherungen als Basis

Die mechanische Grundsicherung ist die Basis jedes Sicherungskonzeptes und hat das Ziel, den Einbruchsversuch von vornherein zu erschweren bzw. zu verhindern. Ist der Einbrecher nicht innerhalb kürzester Zeit im Haus, gibt er häufig auf. Zu mechanischen Sicherungen gehören beispielsweise Gitter, Gittertüren und Kellerschachtroste. Zusätzlich sollte man beim Einbau auf Fenster und Türen achten, die der DIN-Norm entsprechen und mindestens die Widerstandsklasse zwei erfüllen. Bei allen Anschaffungen sollte auf zertifizierte Produkte gesetzt werden, wie beispielsweise durch die unabhängige Institution VdS (Vertrauen durch Sicherheit).

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